Kreative, naturverbundene & pfiffige Ideen für deine Arbeit im Kindergarten
Heute mal (fast) ohne Pädagogik – aber mit ganz viel Grünzeugliebe!
Vielleicht geht's dir ja wie mir: Sobald der Frühling kommt, kribbelt es in den Fingern und du willst einfach loslegen mit Säen, Pflanzen, Buddeln. Und genau so habe ich’s dieses Jahr gemacht – zum ersten Mal habe ich Tomaten, Paprika und Physalis selbst vorgezogen. Ganz ehrlich: Ich hab gedacht, wenn die Hälfte keimt, kann ich zufrieden sein. Aber nein – meine Samen hatten wohl alle beschlossen, Teamwork zu zeigen. Plötzlich wuchs da ein kleiner Dschungel auf der Fensterbank, und ich mittendrin. Zwei Hochbeete waren schnell voll – aber was tun mit dem ganzen Rest? Ein paar Pflänzchen durften zu Nachbarn und Freundinnen umziehen, aber von den meisten konnte ich mich einfach nicht trennen. Und zack, war sie wieder da: Mutterliebe, nur eben für grüne Babys.
Und jetzt? Jetzt stehen sie überall: In Maurerkübeln, Blumentöpfen, Eimern – Paprikaplantage und Tomaten-WG! Wenn das so weitergeht, sehe ich mich im August auf dem Markt stehen. Und weil man so viele durstige Pflanzen ja nicht ständig betüddeln kann (vor allem, wenn man zwischendurch mal mit dem VW-Bus Pauli losdüst), habe ich nach einer cleveren Lösung gesucht – und bin fündig geworden: Ollas!
Kleine Tongefäße, die man eingräbt – und die deine Pflanzen zuverlässig mit Wasser versorgen. Ganz ohne Technik, aber super effizient. Die Gießkanne hat jetzt öfter mal Pause, und ich weiß: Auch wenn ich mal ein Wochenende unterwegs bin, sind meine grünen Schätzchen bestens versorgt.
Na, neugierig geworden?
Die Olla gießt, während du unterwegs bist – meine liebste Entdeckung dieses Gartenjahres!
Sie sehen unscheinbar aus, bewirken aber Großes: Ollas (sprich: „Ojas“) sind simple Tongefäße, die im Boden vergraben werden und deine Pflanzen ganz von selbst mit Wasser versorgen – genau so viel, wie sie brauchen.
Kein täglicher Gießstress mehr, kein Wasserverlust durch Verdunstung. Einfach genial – und uralt! Auch eure Vorschulkinder können dabei mitmachen und dabei jede Menge übers Gärtnern, ein bisschen Physik und Nachhaltigkeit lernen.
Du willst wissen, wie’s geht und warum diese Methode so gut zu unserer Zeit passt? Dann schau mal rein – auf dem Blog wartet mein Erfahrungsbericht inkl. Bauanleitung auf dich!